Oktober

aa_220

ac_fueller20

aa_220

ac_fueller20

Kalenderblatt Februar

Der Februar, unser zweiter Monat im Kalenderjahr, nennt sich auch Taumond, Schmelzmond, Hornung (weil sich das Vieh in diesem Monat hornt) oder Narrenmond. Der Februar wird geprägt von Mariä-Lichtmess, der Vorfasten- und Fastenzeit, dem Mummenschanz, Karneval und Fasching. Lichtmess war die Kerzenweihe in der katholischen Kirche. Gesegnet wurden alle Kerzen, die im Haushalt für ein Jahr gebraucht wurden. Die geweihten Kerzen bewahrten vor Blitzschlag und Feuersbrunst. Für die Handwerker hörte an Lichtmess die Arbeit bei Kerzenlicht auf, die bei Michaelis (29. September) begonnen hatte. Den Tag nach Lichtmess ließen die Meister frei, er hieß Lichtblaumontag, davon leitet sich, wenn auch mit anderem Sinngehalt, unser heutiger “blauer Montag” ab.

Fest der Göttin Birgit

1. Februar: Birgit ist die keltische Göttin der Dicht- und Heilkunst. Übersetzt steht Birgit für “die Strahlende”, ihre Symbole sind das Feuer und der Zauberkessel. Birgit ist die ewige Flamme der Inspiration und Intuition. Am 2. Februar wird sie mit einem Fest eigens gewürdigt.

Mariä-Lichtmess

2. Februar: Dies ist der Tag von Mariä Reinigung und der Darstellung des im Tempel neugeborenen Gottessohnen. Dieser hohe Feiertag wurde schon im 5. Jh. v. Chr. als Fest zu Ehren des altitalischen Gottes der Unterwelt, Februus, gefeiert. Februus galt dieser Monat mit seinen Reinigungs- und Sühnenfesten.
In der katholischen Kirche werden bei diesem Fest alle Kerzen geweiht, die man im Lauf des Jahres in der Kirche und in der Familie benötigt. Sie schützen vor Feuer und Blitz.

Heiliger Blasius

3. Februar: Blasius war Bischof und Schutzheiliger gegen Halsweh, weil er einer Legende nach einen Jungen vorm Ersticken bewahrte, indem er ihm eine Gräte aus dem Hals entfernte. Das Blasienbrot, das man früher gebacken hat, war ein Heilsbrot mit trockenen Früchten.

Heilige Veronika

4. Februar: Die Veronika - oder auch Vreneli - ist die Brotheilige, an diesem Tag schnitt man früher ein selbst gebackenes Roggenbrot an. Im Mittelalter schnitt keine Hausfrau einen Brotlaib an, ohne ihn vorher mit dem Kreuz zu zeichnen - heute noch in katholischen und orthodoxen Ländern üblich.

Heilige Agatha

5. Februar: Die heilige Agatha stammte aus Sizilien, sie verlor in grausamer Marter ihre Brüste, weshalb sie Fürbitterin der Brustkranken ist. Die Relique ihres Schleiers hat die Stadt Catania so oft vorm Lavastrom des Ätna gerettet, dass Agatha auch die Patronin gegen Feuersgefahr wurde.

Der Adamsbaum

1. Sonntag nach Lichtmess: Früher wurde der Adamsbaum, ein kleiner kahler Obstbaum, in Saulgau im Februar umgetragen. Behängt mit Äpfeln und Gebäck sollte er das Jahr reich und gesegnet machen.

Heilige Apollonia

9. Februar: Die heilige Apollonia war die Patronin gegen Zahnweh, weil ihr heidnische Folterer die Zähne ausbrachen.

Valentinstag

14. Februar: Dieser Tag geht auf den italienischen Bischof St. Valentin zurück, der um 270 als Märtyrer in der Nähe von Rom starb. Der Legende nach erfreute der fromme Mann ab und an seine Mitmenschen mit einem Blumengruß, den er ihnen über die Klostermauern reichte.

Petritag

22. Februar: In Friesland wird am Vorabend der Frühling mit einem Strohfeuer - auch Bieken - auf Anhebungen eröffnet. Da danach kein Licht mehr brennen soll, wird das Abendessen schon zu Tageslicht eingenommen. Mit dem Peterlispringen vertreiben die Kinder am Vorabend “Schlangen und Kröten” mit Kettengerassel und dürfen dann am Petritag mitfeiern. Tritt die Sonne in das Sternzeichen der Fische ein, geht kein Fuchs mehr über das Eis. Der Heilige Petrus ist der Patron der Fischer und somit Feind der winterlichen Eisdecke.
Im Tirol zeigen die Erwachsenen mit Peitschenknallen und Kettengerassel, dass sich der Winter dem Ende neigt. Sie feiern auf dem Acker den Tag des Kornaufweckens. Ein ordentlicher Schweinebraten wird zum Mittag auf getischt, die Knochen des Tieres werden zerschlagen und unter das Saatkorn gemischt. Der Hausherr geht am Abend mit einem Hammer durch den Stall, klopft Pfosten und Bretter ab und verjagt so die milchstehlenden Hexen. Die Kinder bekommen zum Abendmahl einen besonders guten Milchbrei.

Das Blockfest

Donnerstag vor Fastnacht: Vor Fastnacht fuhren Kinder mit einem am Vortag geschlagenen, geschälten und mit Blumen und Girlanden geschmückten Baum auf einem Karren durch Schweizer Dörfer. Im Gepäck eine Sammlung von Lob- und Neckreimen für die Begegneten. Oft endete die Fahrt vor einem Wirtshaus und endete in einem großen Fest.

Karneval

Vorbereitung auf die Fastenzeit: Verschiedene Überlieferungen stehen für den Karneval. Als Faschingsscherz gilt dagegen die Erklärung “carne vale - Fleisch leb wohl”, der Abschied vom Fleisch vor der Fastenzeit. Auch könnte der Name im Zusammenhang mit Quinquagesima stehen.

Fastenzeit

Vorfastenzeit bis Karsamstag: Mit der Woche vor der Fastenzeit schließt sich der Weihnachtsfestkreis im Kirchenjahr. Christus ist geboren, am Fest der Erscheinung als Herr und König gefeiert worden und sickt sich nun an, den Satan und damit die vergängliche Welt zu überwinden, bis er im Osterlicht aufersteht. Oft man diese Zeit auch Weiße Woche, da man nur weißes Fleisch von Kalb, Huhn und Kaninchen aß. Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch, dauert 40 Tage und endet Karsamstag.

Rosenmontag

Tag vor Fastnacht: Der Tag der großen Karnevalsumzüge, besonders im Rheinland. Das reiche Wurfmaterial an die einstigen Heischegänge aus dem Mittelalter. An diesem Abend ließ man auch die Fenster offen, damit sich die Engel noch einmal an den Mahlzeiten stärken konnten. Man war überzeugt, dass die Fastenzeit auch im Himmel streng gehalten wurde. Erst wenn man das Flügelrauschen der wegfliegenden Engel hörte, durften die vor den verschlossenen Türen wartenden Kinder sich an den Familientisch setzen. In der Schweiz ziehen bunt kostümierte Karnevalcombo mit lautstarker Musik durch das Dorf und verkünden ihre Narrenreden.

Fastnacht

Nacht vor Aschermittwoch: Die Fastnacht wird von einer Strohpuppe dargestellt, die aus dem Dorf getragen wird, um zu Mitternacht verbrannt oder in den Bach geworfen zu werden. Die Asche der Fastnacht wurde auf das Feld gestreut. Auf Bauernhöfen oft ein Kinderspiel, verbunden mit einer heftigen Heuschlacht mit Geschrei. Danach gab es den Leichenschmaus.

aa_profil4u_basic

Feste, Bräuche und Rituale begleiten uns durch das Jahr. Leider sind viele Festlichkeiten mit den damit verbundenen Brauchtum in Vergessenheit geraten. Unter “Feste+Bräuche” möchten wir diesen Reichtum wiederbeleben und ihren Ursprung erklären.

aa_rubrik_rend

Feste+Bräuche im Februar: Valentinstag

ac_fueller20

webtipp

Heiligenlexikon.de
Wer sich ausführlich mit den von willi4u angerissenen Kalender- blättern beschäftigen möchte, ist auf dieser besinnlichen wie informativen Homepage genau richtig. Neben dem kirchlichen Kalendarium, findet man hier Biografien, Geschichte, Patronate, Attribute, ein Glossar sowie Vornamenlexikon.
> Bookmark

aa_rubrik_rend

ac_fueller20

buchtipp

Picknick am Valentinstag ... jetzt bei amazon.de bestellen!
Joan Lindsay, Werner Wolf
Picknick am Valentinstag
Dtv, 1. Auflage (Februar 2004)
284 Seiten, broschiert
Ein faszinierender Roman um das Verschwinden dreier Schülerinnen in der australischen Wildnis.
Am Valentinstag des Jahres 1900 unternehmen die Schülerinnen des Appleyard College in der Nähe von Melbourne einen Ausflug zum Hanging Rock, um dort ein Picknick zu veranstalten. Im Laufe des sonnendurchfluteten Nachmittags im Busch machen sich die drei ältesten Schülerinnen, Miranda, Irma und Marion, unter strengen Ermahnungen der Lehrerinnen auf, das geheimnisvolle Felsmassiv genauer zu erkunden. Edith, eine jüngere Schülerin, schließt sich ihnen an. Als man sich am Abend zur Rückfahrt rüstet, sind nicht nur die vier Mädchen verschwunden, sondern auch die Lehrerin Greta McCraw. Die Suche bleibt ergebnislos, bis plötzlich Edith schreiend und völlig verstört aus dem Unterholz gelaufen kommt. Sie hat keinerlei Erinnerung an die Geschehnisse auf dem Felsen. Die drei anderen Mädchen und die Lehrerin bleiben verschwunden. Alle hektischen Suchaktionen der nächsten Tage sind umsonst. Doch eine Woche nach dem verhängnisvollen Picknick taucht Irma zwischen den Felsen auf – ohne jede Erinnerung an das Vorgefallene. Wie sie so lange ohne Wasser in der Wildnis überleben konnte, ist ein Rätsel. Von den anderen Vermissten findet man nach wie vor keine Spur. Was ist mit ihnen geschehen?
> Haben will!

aa_rubrik_rend

aa_pixel

Quellennachweise: Buchtipp von Amazon.de

ac_fueller20

WebOrganizerZu Favoriten hinzufügen ...Zurück zur StartseiteEine Ebene nach oben ...Vorherige Seite ...Nächste Seite ...Zurück zum Seitenanfang ...

Impressum und Nutzungsbedingungen

ac_fueller20

 
Shopping bei willi4u ...
Elektronic, Heimelektronik, Modellbau  gibt es zu günstigen Preisen bei Conrad!
opodo.de ... und die Reise beginnt
DSL, Handys, Webspace und mewhr ... zu fairen Preisen  bei 1&1
Shoppen in der bunten Medienwelt von amazon.de!
Zurück zur Startseite
E-Mail an die WILLIredaktion
EinBlick und Eintrag ins Gästebuch von willi4u!
Der Newsletter zum Onlinemagazin
Nutzerinformationen rund ums Onlinemagazin
Google-Suche auf willi4u ... und weltweit!
DocMorris - Europas größte Versandapotheke
Kultur pur: Konzert-. Musical- und Theterkarten bei ticketonline
Immer gut.guenstig.versichert
Geschenkideen mit Aha-Effekt bei Jochen Schweizer
NetOnNet - Electronic-Markenartikel zu Niedrigpreisen!
NEU! Fanartikel rund ums Onlinemagazin
RSS - Das neue Newsformat
Zooplus - Der Haustiershop
myToys - Die Kinderwelt im Internet
RossmannVersand - Der Wohlfühlshop im Internet
Tickets online buchen bei flugbuchung.de
mypaper.de - Der Büroausstatter
aa_header1
aa_header2
aa_header3
aa_header4
Fotoabzüge zu Tiefstpreisen bei myPIXmania
ab_promo1und1
Up