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Ein Blick in die Zukunft Die klassische Astrologie basiert im Unterschied zur modernen psychologischen Astrologie auf Jahrhunderte alten astrologischen Traditionen. Früher hatten Menschen weit weniger Möglichkeiten als heute, ihr Leben individuell zu gestalten. Für Astrologen war es einfacher, konkrete Aussagen zu machen. War zum Besten das Thema "Neuorientierung" im Horoskop angesagt, so erlaubten die Lebensbedingungen der meisten Menschen kaum größere Veränderungen als Heirat oder Krankheit. Man ging davon aus, dass der Mensch nur wenig freien Willen besitzt und sein Leben weitgehend vom Schicksal bestimmt wird. Dieses Weltbild vertritt die klassische Astrologie heute noch. Aus diesem Grund sind die Aussagen der klassischen Astrologie weniger „schwammig" formuliert als diejenigen der psychologischen Astrologie. Die Planeten Aus astrologischer Sicht zählen zu den Planeten nicht nur die Planeten des Sonnensystems Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto, sondern auch Sonne und Mond. Symbolisch entspricht das gesamte Sonnensystem einem Menschen. Dabei verkörpern die einzelnen Planeten psychologische Komplexe oder Persönlichkeiten des Menschen, die für einzelne Lebensbereiche zuständig sind. Die Tierkreiszeichen Der Tierkreis ist der äußere Kreis des Horoskopbildes und entspricht der Bahn, die die Sonne aus Sicht der Erde in einem Jahr vollzieht. Er ist ein "gedachter" Kreis um die Erde, der in zwölf 30 Grad-Abschnitte eingeteilt ist. Der Tierkreis ist letztlich also nichts anderes als die in zwölf Stationen geteilte Sonnenlaufbahn. Der Kreis beginnt am 21. März, der ersten Tag-und-Nacht-Gleiche beziehungsweise dem Frühlingsanfang. Diese zwölf Kreisstücke sind mit Bildern, den Tierkreiszeichen besetzt: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische. Die zwölf Tierkreiszeichen beschreiben verschiedene Varianten des menschlichen Verhaltens beziehungsweise zwölf Charaktertypen, wobei die Menschen keine "reinrassigen" Typen, sondern Mischungen der einzelnen Charaktere mit besonderen Schwerpunkten sind. Ein solcher Schwerpunkt wird im Horoskop durch eine Häufung von Planeten in einem bestimmten Zeichen angezeigt. Da der Tierkreis ein gedachtes Band um die Erde ist, und die Erde sich in 24 Stunden einmal um sich selber dreht, steigt durchschnittlich alle zwei Stunden ein anderes Tierkreiszeichen am östlichen Horizont auf. Dieses aufsteigende Tierkreiszeichen entspricht dem Aszendenten und beschreibt das Verhalten des Menschen nach außen. Die Stundenastrologie Im Gegensatz zur psychologischen Astrologie erstellt die Stundenastrologie Horoskope für bestimmte Ereignisse. Diese können persönlicher Natur sein - zum Beispiel ein glückliches oder unerfreuliches Erlebnis - oder kollektiv, wie politische Ereignisse oder Naturkatastrophen. Zum einen bieten solche Horoskope ausgezeichnetes Lernmaterial, um die astrologische Symbolsprache besser zu verstehen. Zum anderen ist das Ziel eine astrologische Prognose. Die Stundenastrologie berechnet günstige Zeitpunkte für planbare Ereignisse wie Heirat, Umzug oder Geschäftseröffnung. Die Horoskoptypen Die psychologische Astrologie verwendet drei verschiedene Horoskoptypen Kleines Astrologielexikon Äquinoktium: Zeit der Tagudnachtgleiche, am Frühlings- und am Herbstanfang |
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Quellennachweise: Kleines Astrologielexikon nach “The Astrologer’s Handbook” von Frances Sakoian, Louis S. Acker, 1973/1988 • Buchtipp von Amazon.de |
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