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Dezember 2007 Stasi 2.0 - Sicherheit um jeden Preis? In den Jahren 2002 und 2003 wurde die Tabaksteuer um jeweils 1 Cent pro Zigarette erhöht, um das sogenannte Anti-Terror-Paket zu finanzieren. Inzwischen gehen etwa 76,7 Prozent pro Zigarettenschachtel an den Staat. [1] Und der Bundesminister des Innern Wolfgang Schäuble (CDU) hat viele Ideen, wie man das Geld einsetzen kann. Das reicht von Ausweisen mit biometrischen Daten bis hin zur vorsorglichen Speicherung von persönlichen Daten deutscher Bürger bei den verschiedensten Aktivitäten (einkaufen, reisen, surfen, telefonieren). Schäuble, der 1990 selbst Opfer eines Attentats während einer Wahlkampfveranstaltung geworden war, scheint vom einem Trauma in den Bann gezogen worden zu sein. Seine Vision “Grundrecht auf Sicherheit” könnte in einen Überwachungs- und Präventivstaat der zweiten Generation ausufern. In einem Spiegel-Interview sprach er sich sogar für ein Internierungslager für sogenannte “Gefährder” aus [2]. Mittlerweile hat sich bezüglich Schäubles Sicherheitspolitik der Begriff Stasi 2.0, in Anlehnung an das Ministerium für Sicherheit der DDR und das Web 2.0, unter Datenschützern verbreitet [3]. Das Schäubles Visionen bereits in der Praxis Umsetzung finden, zeigen immer öfter haarsträubende Meldungen in dem Medien. So wurde bekannt, dass die Polizei in Deutschland bereits eine Software einsetzt, die es erlaubt auch vermeintlich abgeschaltete Handys als Wanze zu benutzen. Ein Sprecher des Bundeskriminalamts bestätigte laut “Spiegel” diese Fähigkeiten, die derzeit jedoch keine Anwendung findet. Dagegen räumten mehrere Landeskriminalämter ein, diese Technik zu kennen und auch zu nutzen [4]. [1] Tabaksteuer Deutschland, de.wikipedia.org
Mangelhafter Datenschutz bei der Sparkasse Mit „Kundennähe ist bei uns kein Zufall, sondern Absicht.“ [1.03] bewirbt die Sparkasse in Deutschland ihren Service und ihre Dienstleistungen. Betrachtet man diesen Slogan etwas tiefsinniger, hat die Aussage aber irgendwie etwas beängstigendes. Nicht etwa weil das Bankgeheimnis wegen „zwingender nationaler Rechtsvorschriften“ - natürlich nur in Ausnahmefällen - nahezu bedeutungslos geworden ist, sondern weil vielmehr auch der Schutz der persönlichen Daten in Gefahr ist. Das Versprechen der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (mbs) in Potsdam an den Kunden und Nutzer des Online-Angebotes: „Zweckbindung der Nutzung und Weitergabe persönlicher Daten. Ihre persönlichen Daten werden nur zu dem Zweck verwendet, für den Sie uns diese Daten überlassen haben bzw. für deren Nutzung und Weitergabe Sie Ihr Einverständnis gegeben haben.“. [1.04] In der Realität kann das aber auch ganz anders aussehen. So werden die persönlichen Daten eines Verbrauchers, der schon seit einigen Jahren nicht mehr Kunde bei der Sparkasse ist, für eine verkappte Werbeaktion missbraucht. Dabei muss dieser Verbraucher nicht einmal überhaupt irgendwann am Online-Banking teilgenommen und schon gar nicht seine persönliche Daten dafür preisgegeben haben. Via Post kommt ein Schreiben ins Haus mit Hinweis auf „Neue Bedingungen für das Online-Banking“, in der Anlage die Allgemeinen und Besonderen Bedingungen für das Online-Banking (Stand 12/2006) - übrigens ohne Hinweise auf den gesetzlich verbrieften Datenschutz. Als Anlage eine knallrote Werbepostkarte mit Hinweis auf „Zuckersüße ExtraZinsen“ bei Abschluss eines Sparbriefes bei 6-monatiger Laufzeit... und ein gelber Smile mit Zucker gefüllt. Mit Speck fängt man Mäuse. Doch von willi4u bekommt die mbs dafür nur die rote Karte. [1.03] Internetauftritt der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, „Über uns“
Alte Köpfe regieren für Deutschland Christian von Boetticher (Schleswig-Holsteins Umweltminister, CDU, 36), Roland Wöller (Sachsens Umweltminister, CDU, 37), Tanja Gönner (Baden-Württembergs Umweltministerin, CDU, 38), Silke Lautenschläger (Hessens Sozialministerin, CDU, 39) und Jörg Dräger (Hamburgs Wissenschaftssenator, parteilos, 39). Nur fünf von 170 Kabinettsmitglieder in Bund und Ländern sind jünger als 40 Jahre. Die SPD hat laut „Capital“ [1.02] gar keinen Regierungspolitiker unter 40 im Rennen. Die Bundesregierung liegt bei knapp 57 Jahren und ist nach „Capital“-Recherchen gut vier Jahre älter als die Vorstände der 30 Dax-Konzerne, die im Durchschnitt 53 Jahre alt sind. Zum Vergleich: In der Ära Kohl lag das Durchschnittsalter in der Bundesregierung noch bei 52 Jahren, zu Schmidts Zeiten sogar nur bei 47. Dabei wäre es mal Zeit für einen radikalen „Reifenwechsel“ in der deutschen Regierung, damit alte Seilschaften fallen und Platz für neue, frische Ideen gemacht wird. Doch der Nachwuchs muss ersteinmal gefunden werden, vielleicht gibt es künftig auch eine Greencard für Politiker? Aber eine Anhebung des Rentenalters ist ja allemal noch drin. [1.02] Wirtschaftsmagazin „Capital“ (Ausgabe 22/2007, ET: 11.10.2007)
Oktober 2007 Bahn frei für neue Ideen Mehr als die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) hat Verständnis dafür, dass die Lokführer streiken wollen, um einen eigenständigen Tarifvertrag und Lohnerhöhungen durchzusetzen. 40 Prozent hingegen lehnen die Streik-Ankündigungen ab. Dies ist das Ergebnis des ARD-DeutschlandTrends [1.01], den Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen dimap am 1. und 2. Oktober unter 1000 Bürgern ab 18 Jahren in der Bundesrepublik erhoben hat. Im Juli hatten allerdings noch 71 Prozent Verständnis für die Streiks und nur ein Viertel (25 Prozent) lehten sie ab. Nach wie vor ist eine Mehrheit gegen die Teilprivatisierung der Bahn. 60 Prozent finden nicht, dass die Deutsche Bahn wie die Post und die Telekom ein Unternehmen werden sollte, dessen Aktien an der Börse gehandelt werden und an dem sich andere Unternehmen und Privatpersonen auf Kosten der Allgemeinheit bereichern - ehm beteiligen - können. Die Folge sollte unseren einflussreichen Politikern aus anderen Branchen bekannt sein: Preistreiberei, um maximale Profite zu erzielen und die gierigen Aktionäre bei Laune zu halten. Minimum an Investitionen, langfristig gesehen auf Kosten der Sicherheit. Noch ein Stichwort? Wegknickende Hochspannungsmasten. [1.01] ARD-DeutschlandTrends, WDR Pressestelle vom 04.10.2007 Stasi 2.0 - Sicherheit um jeden Preis?In den Jahren 2002 und 2003 wurde die Tabaksteuer um jeweils 1 Cent pro Zigarette erhöht, um das sogenannte Anti-Terror-Paket zu finanzieren. Inzwischen gehen etwa 76,7 Prozent pro Zigarettenschachtel an den Staat. [1] Und der Bundesminister des Innern Wolfgang Schäuble (CDU) hat viele Ideen, wie man das Geld einsetzen kann. Das reicht von Ausweisen mit biometrischen Daten bis hin zur vorsorglichen Speicherung von persönlichen Daten deutscher Bürger bei den verschiedensten Aktivitäten (einkaufen, reisen, surfen, telefonieren). Schäuble, der 1990 selbst Opfer eines Attentats während einer Wahlkampfveranstaltung geworden war, scheint vom einem Trauma in den Bann gezogen worden zu sein. Seine Vision “Grundrecht auf Sicherheit” könnte in einen Überwachungs- und Präventivstaat der zweiten Generation ausufern. In einem Spiegel-Interview sprach er sich sogar für ein Internierungslager für sogenannte “Gefährder” aus [2]. Mittlerweile hat sich bezüglich Schäubles Sicherheitspolitik der Begriff Stasi 2.0, in Anlehnung an das Ministerium für Sicherheit der DDR und das Web 2.0, unter Datenschützern verbreitet [3]. Das Schäubles Visionen bereits in der Praxis Umsetzung finden, zeigen immer öfter haarsträubende Meldungen in dem Medien. So wurde bekannt, dass die Polizei in Deutschland bereits eine Software einsetzt, die es erlaubt auch vermeintlich abgeschaltete Handys als Wanze zu benutzen. Ein Sprecher des Bundeskriminalamts bestätigte laut “Spiegel” diese Fähigkeiten, die derzeit jedoch keine Anwendung findet. Dagegen räumten mehrere Landeskriminalämter ein, diese Technik zu kennen und auch zu nutzen [4]. [1] Tabaksteuer Deutschland, de.wikipedia.org
Geistiger Dünnschiss auf dem VormarschDie Linke SchülerInnenAktion (LiSA) hat auch dieses Jahr wieder zusammen mit der LandesschülerInnenvertretung Berlin zur Zeugnisverbrennung vorm Roten Rathaus aufgerufen. Hauptkritikpunkte am Benotungssystem seien der unzumutbar hohe Leistungsdruck auf die Schüler, zudem missbräuchten viele Lehrer die Schulnoten als Disziplinierungsmittel. Und wenn sich am 10. Juli, gegen 12.30 Uhr, am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus sich auch einige Schülerinnen und Schüler zusammengefunden hatten - verbrannt wurden lediglich Fotokopien. Das war Grönemeyers RockgipfelWährend in Heiligendamm die Chefs der acht mächtigsten Staaten der Welt zusammensaßen, kamen in Rostock die bekanntesten deutschen Pop-Musiker und die größten deutschen Hilfswerke mit Stars und engagierten Menschen aus acht Entwicklungsländern zu einem einzigartigen Festival zusammen: “Grönemeyers Rockgipfel”. Am 7. Juni ging es in Rostock um Armutsbekämpfung und einen Brückenschlag zwischen Nord und Süd: Herbert Grönemeyer, Bono Vox, Bob Geldof, Die Fantastischen Vier, Die Toten Hosen, Seeed, Silbermond, 2Raumwohnung, Sportfreunde Stiller und Beatsteaks trafen auf Bands aus Mosambik, Uganda, Mali, Sambia, Bangladesch und Nicaragua. Jede Band spielte zwei Songs. Dazwischen gab es Fakten aus den “P8”-Ländern. Die Moderatoren Roger Willemsen und Sarah Kuttner führten durch das Programm. Hintergründe, Fakten und eine Playlist hat Willi für Euch an dieser Stelle zusammengestellt. Mehr wissen will ...
Deine Stimme gegen Armut Es wird wieder miteinander geredet. Der G8-Gipfel in Heiligendamm ist das in Deutschland stattfindende 33. Gipfeltreffen der Regierungschefs von Deutschland (Angela Merkel), Frankreich (Nicolas Sarkozy), Italien (Romano Prodi), Japan (Shinzo Abe), Kanada (Stephen Harper), Russland (Wladimir Putin), die Vereinigten Staaten (George W. Bush) und das Vereinigte Königreich (Tony Blair). Der jährliche Weltwirtschaftsgipfel ist immer wieder Ziel von weltweiten Protesten und Demonstrationen vor Ort - nicht zuletzt deswegen wurden mehr als 90 Millionen Euro für die Sicherheit der Gäste im Hotel Kempinski ausgegeben, die vom 6. bis 8. Juni dort zu ihrem Gipfelgesprächen zusammentreffen. Ein 13 Kilometer langer und 2,50 Meter hoher Sperrzaun mit Stacheldraht, bewacht von Sicherheitskräften, soll vor etwaigen Tätlichkeiten durch die Bürger schützen, die die Regierungschefs in einem demokratischen Vorgang wählten. Dicke Luft in DeutschlandSeit 1. März gibt es in Deutschland die „Umweltplakette", ein neues Werkzeug im Kampf gegen Feinstaub und andere Schadstoffe in der Luft. Kraftfahrzeuge werden je nach Schadstoffausstoß in vier Klassen, sprich vier Farben, eingeteilt. Grün ist am saubersten und darf auch in den Umweltzonen von Ballungszentren verkehren. Rot ist die niedrigste Stufe und steht im wahrsten Sinne des Wortes außen vor, denn für diese Fahrzeuge gilt in den ausgeschilderten Zonen Fahrverbot. Für die Umwelt eine saubere Sache. Wer mag, kann sein „gängiges Fahrzeug" mit einen entsprechendem Rußpartikelfilter oder Katalysator nachrüsten lassen und verringert so den Schadstoffausstoß. Das wird auch steuerlich gefördert. Dumme Sache nur für mehr als 15 Millionen Fahrzeuge, die technisch derzeit nicht nachrüstbar sind. Auch zirka fünf Millionen Fahrzeuge mit geregeltem US-Kat der ersten Generation sind schlecht dran: Sie erfüllen zwar die geforderte Abgasnorm, wurden vom Gesetzgeber in der neuen Regelung einfach vergessen. Ein moderner Pkw stößt bei angenommenen 100 km/h in einer Stunde durchschnittlich 15.000 g Kohlendioxid aus. Derzeit sind 55.511.373 motorisierte Fahrzeuge zugelassen, natürlich sind nicht alle zur gleichen Zeit auf Achse. Doch steht der Verkehr in der Emissionsstatistik mit 19,32 Prozent nur auf Platz 3. Vorneweg rangiert in Deutschland die Energiewirtschaft mit einem CO2-Ausstoss von 363.824 Gg (41,07 Prozent) und auf Platz 2 die Industrie mit 20,34 Prozent. Die Feuerungsstätten deutscher Haushalte sind immerhin mit 13,05 Prozent am Gesamtausstoß beteiligt. [1.02] Aber auch der Mensch selbst atmet mit jedem Liter Atemluft etwa 0,8 Prozent Kohlendioxid ein und 4 Prozent wieder aus. Auf einen Erwachsenen macht das etwa 41,7 g/Stunde. Bei 82,5 Millionen Bundesbürgern macht das 3,44 Milliarden g/Stunde, am Tag also satte 82,5 Milliarden Gramm Kohlendioxid. [1.03] Und die Pflanzen wandeln dank Fotosynthese das Kohlendioxid wieder in Sauerstoff um. Den wenigsten von uns dürfte dabei bekannt sein, dass dieser Prozess erst bei einem Kohlendioxidgehalt von ein Prozent optimal verläuft, die Luft durchschnittlich jedoch nur 0,4 Prozent Kohlendioxid enthält. [1.04] Wie auch immer: der künstlich verursachte Kohlendioxidstoß sollte auf ein Minimum reduziert werden. Damit das funktioniert wird es künftig immer schärfere Sanktionen gegen „Umweltsünder" geben. Dabei spielt vordergründig das Geld in Form von Strafsteuern eine Rolle. Fahrzeuge des öffentlichen Dienstes sind von dieser Regelung natürlich ausgenommen - nicht der Umwelt zu liebe, doch immerhin zu Gunsten des Steuerzahlers. Das nun aber auch die braven Bürger den Urlaub wieder im eigenen Land verbringen sollen oder mit einer zusätzlichen Kerosinsteuer belastet werden sollen, scheint etwas überzogen. Das öffentliche Verkehrsmittel wird immerhin auch von vielen arbeitsamen Pendlern auf Inlandflügen genutzt - pro Maschine immerhin 150 bis 200 Autos weniger auf der Straße. Von den zusätzlichen Arbeitsplätzen in der Luftfahrtbranche ganz zu schweigen. Doch das ist schon wieder eine andere Geschichte. [1.01] Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes, Februar 2007, Stand 1. Januar 2007 •
Und wenn wir nicht gestorben sind ... In den 80er Jahren galt die gesetzliche Rentenversicherung noch als sichere Altersvorsorge, dafür verbürgte sich Norbert Blühm (Bundesminister für Arbeit und Soziales von 1982 bis 1998) sogar einst in einer kostspieligen Werbeaktion, die der Bund von unseren Steuergeldern finanzierte. Inzwischen können wir diese Sprüche in unserer Märchensammlung abheften. [1] Umsetzung im Rahmen der Bismarck’schen Sozialgesetzgebung zur Alters- und Invaliditätsversicherung, auf Beschluss am 22.05.1889 durch den Reichstag des Deutschen Reiches, zum 01.01.1891 eingeführt. Quelle: www.wikipedia.de • [2] Bei Anlage auf einem Bankkonto beispielsweise in Österreich.
Kyrill zog mit bis zu 200 km/h über uns her ... Umweltschützer mahnen schon seit Jahren verantwortungsvoller mit der Natur umzugehen. In der Tat kann man nie früh genug mit einem “Umdenken” beginnen und es ist auch noch nicht zu spät, wie es uns einige Angstmützen prophezeien wollen. Es gibt jedoch keinerlei Gründe per Gesetz national wie international langfristige Verbindlichkeiten zum Wohl der Umwelt zu treffen, an die sich keiner so recht halten mag. Die Angst vor wirtschaftlichen Einbußen ist nach wie vor immens größer, als die Angst vor einem Naturkollaps. Ganz Oberwitzige meinen sogar eher die Natur den menschlichen Ansprüchen gefügig machen zu können, als dass die Politik und die Wirtschaft zu einem radikal-ökologischen Denken zu bezwingen sei. Da helfen auch nicht solche Nachdenker-Filme wie Roland Emmerichs “The Day After Tomorrow”. Denn dass vielleicht schon nächste Woche allen Ernstes Schluss mit lustig sein könnte - mag niemand wirklich glauben. Dass die Welt nun aber in diesen Tagen die Quittung für soviel Unverständnis erhalten soll, halte ich aber auch für übertrieben. Sicher häufen sich die Extreme derzeit. Malibu bekommt nach 20 Jahren den Schnee komplett nachgeliefert und die Wirbelstürme ziehen über Europa her, wo im aktuellen Winter bislang weit und breit keine Schneeflocke zu sichten war. Und es gab in den vergangenen Jahren auch schon echte Tornados in Deutschland. Quellen: [1] www.topwetter.de, [2] www.wetteronline.de
MehrWert einfach selber steuern “Im Namen des Volkes”, so wie es am Berliner Reichstag noch geschrieben steht, werden schon lange keine Entscheidungen mehr von der deutschen Regierung getroffen. Von “für die Reform notwendigen Schritte” kann keine Rede mehr sein. Der Bürger steht nur noch als Melkkuh im Land, wer kann sucht sich seine Weide im Ausland. Bankgeheimnis, Datenschutz und Privatsphäre wurden schon bis aufs Möglichste per Gesetz aufgeweicht - von Anti-Terror-Programmen und sozialer Fairness wird gesprochen. Der neueste Clou unserer Regierung heißt Mehrwertsteuererhöhung und wirft das nächste Wahl- versprechen der CDU über den Haufen. Statt der Anhebung des Mehrwert- steuersatzes auf 18 Prozent gab es auch hier noch eine kleine Zugabe. In diesem Laden ist noch lang nicht Schluss Die rot-rote Koalition der Stadt Berlin ist für ein schnelles Handeln bekannt, besetzten die Politiker doch schon mit dem neuen Nichtraucherschutzgesetz bundesweit die Vorreiterrolle. Nun wurde - in nur knapp vier Wochen - ein neues Ladenöffnungsgesetz, mit Mehrheiten auch von CDU und FDP, verabschiedet. Die Grünen scheinen dagegen eher eine christliche Meinung zu vertreten und stimmten dagegen. Für Kirchen und Gewerkschaften ist dieser Beschluss ebenso kein Grund zum Feiern. Umso mehr Freude aus den Reihen der Wirtschaft. Die Fakten: Von montags null Uhr bis sonnabends 24 Uhr kann seit 24. November - theoretisch - in Berlin nonstop geschoppt werden. Zudem an den vier Adventssonntagen sowie an vier weiteren Sonntagen im Jahr. Von der neuen Regelung werden vor allem die Kaufhäuser und Fachmärkte Gebrauch machen. Aber auch Einzelhändler und Spätverkaufsstellen könnten vom neuen Gesetz profitieren - wie die Fußball-WM zeigte. Einheimische, vor allem aber Touristen dürften somit den Umsatz ankurbeln und vielleicht auch viele neue Arbeitsplätze schaffen. Vergleichbare Regelungen finden bereits in anderen EU-Ländern regen Zuspruch. Nordrhein-Westfalen verabschiedete inzwischen auch ein Ladenöffnungsgesetz mit neuen Freiheiten für Händler und Dienstleister. Bayern und Saarland wollen dagegen am bisherigen Ladenschlussgesetz nicht rütteln. Da weiß man was man hat ... Berlin hat gewählt. Die Politikverdrossenheit der Bürger ist jedoch unübersehbar. Mit 58 Prozent sackte die Wahlbeteiligung nämlich auf ein Rekordtief ab. Das dürfte vorrangig an der schlechten Arbeit der Bundesregierung liegen, die mit den vorgezogenen Wahlen - und der vielversprechenden Wahlwerbung - im vergangenen Jahr als große Koalition mit der federführenden CDU ihre Wahlversprechen auch als solche beließ. Statt dessen muss das Volk den Kurswechsel nun doppelt (S)teuer bezahlen. Der vermeintliche Wirtschaftsaufschwung ist in diesem Jahr vor allem der erfolgreichen Austragung der Fußball-WM zu verdanken. Das böse Erwachen ereilt uns dann im nächsten Jahr mit der Mehrwertsteuererhöhung um drei Prozent, der Realisierung der Gesundheitsreform und der damit verbundenen Erhöhung der Kassenbeiträge, den unhaltbar steigenden Energiepreisen und Arbeitslosenzahlen. Um nur ein paar der zu erwartenden Lowlights zu nennen. Damit dürfte die Zurückhaltung der Wähler erklärt sein. Deutschland hat gewonnen: Freu(n)de Deutschland rollte den Teppich aus und ließ in der ganzen Hektik der Vorbereitungen so manchen Dreck, so manche Baustelle und so manch anderes Ärgernis unter dem Teppich liegen. Die eine oder andere Delle unter dem roten Edelbelag wurde von Millionen Fußball-Fans aus aller Welt geglättet - die Party um das runde Leder stand im Mittelpunkt. Und niemand wurde enttäuscht. 32 Teams aus aller Welt, 64 Spiele mit allen Facetten die der Fußball nur bieten kann. Die deutsche National-Elf war mittendrin und lieferte spannende Spiele, trotzte allen übereilten Kritiken und trug das Ergebnis aus dem Halbfinale mit Würde ... um dann mit einem brillanten Spiel um den 3. Platz zu glänzen. Wenn man sich noch einmal die riesig-roten Plakate des Softdrinkgiganten vor Augen hält: “1954, 1974, 1990, 2006 HIER” - kann man dennoch sagen “Stimmt!” Der Fifa World Cup ging im Spiel zwischen Italien gegen Frankreich mit 6:4 - nach maximaler Ausreizung der Spielzeit bis in den Elfmeter - zwar an die Italiener, das Spiel um den Golden Goal herum gewann jedoch Deutschland. Das Gastgeberland hat Freude gestiftet und Freunde gewonnen. Präsentierte sich von einer völlig neuen Seite und der oft belächelte Slogan “Die Welt zu Gast bei Freunden” wurde Wirklichkeit. Für viele internationale Gäste wurde ein “Weltbild” korrigiert, eine Meinung geprägt die Deutschland gefallen dürfte. Viele Gäste werden unser Land gern wieder besuchen und neue Freunde mitbringen. Deutschland machte es sichtlich Spaß ein fröhlicher, freundlicher und vor allem fairer Gastgeber zu sein. Und die Deutschen? Die staunen über sich selbst, was in wenigen Wochen aus diesem Land und den Bürgern geworden ist. Ein Hauch von Patriotismus, ein Hauch Nationalstolz - unterstrichen von einem Fahnenmeer. Zum Ausklang der Fußball-WM 2006 am 9. Juli zog die deutsche Nationalelf über die Berliner Fanmeile. T-Shirts mit der Aufschrift “Danke Deutschland” und “Teamgeist - 82 Millionen” klebten auf ihren Oberkörpern. Das deutsche Volk war Gastgeber der geilsten Party die die Welt bisher erleben durfte. Deutschland rollt den roten Teppich aus 15 Jahre wurde gespart und geschoben, was zur Werterhaltung des Gemeingutes nicht zwingend erforderlich war. Dann stehen “unerwartet” die Gäste vor der Tür und “Deutschland rollt den roten Teppich aus”. Zeitschriften sind älter als man denkt Man ist es schon lange Zeit von Zeitschriften gewohnt, dass diese in der letzten Woche des Vormonat erscheinen. Willi greift ins Fach der Computer- Zeitschriften und legt für die vermeintliche Juni-Ausgabe mit Heft-DVD satte Vogelgrippe - Bange machen gilt nicht!? Jährlich sterben in Deutschland zwischen 5.000 bis 25.000 Menschen an der menschlichen Grippe. Diese nicht zu vernachlässigende Zahl findet nur selten Einzug in den Schlagzeilen. Ein Impfstoff verhindert schlimmeres, obwohl er nur selten gegen den aktuellen Virus hilft. In den meisten Jahren sterben an der Grippe weltweit durchschnittlich 250.000 Menschen. Etwa alle 20 Jahre verändert sich der Grippevirus jedoch so stark, dass es zu einer Pandemie - einer globalen Epidemie - kommt. Im 20. Jahrhundert gab es drei Pandemien: 1918 sollen bis zu 100 Millionen Menschen gestorben sein, die “Spanische Grippe” tötete 1957 etwa zwei Millionen Menschen und 1968 starben etwa eine Million Menschen an der “Schweinegrippe”. Optimisten sagen, dass die Forschung heute in der Lage ist durch Impfstoffe Pandemien auf ein Minimum zu beschränken. Pessimisten meinen, nie war die Welt so dicht bevölkert wie heute. Gerade in Fernost scheint sich nun die Vogelgrippe - erstmals 2003 in Südkorea aufgetaucht - rasant auszubreiten. Für Europa sorgen jetzt vor allem die Zugvögel für Angst. Eine Grippeimpfung kann nicht vor der Vogelgrippe schützen. Das Grippepräparat Tamiflu des Schweizer Pharmakonzerns Roche soll dagegen bei jedem Grippetyp helfen und könnte zumindest als Neuraminidasehemmer zum Einsatz kommen. Deutschland hat sich verwählt - Das Finale! Angie hat es geschafft! Die erste Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Ostdeutsches Urgestein will den Karren aus dem Dreck holen, den nach ihrer Meinung die SPD festgefahren hat. Den Weg dafür bahnte jedoch die CDU in den 80er Jahren selbst - davon mag heute jedoch keiner mehr reden. Jetzt soll das Ruder herumgerissen werden, ein neuer Sparkurs soll nun gefahren werden. Neue Experimente sollen - auf Kosten des Steuerzahlers - her. Aber ob das CDU-Wahlprogramm wirklich umgesetzt wird? Viele Investitionen aus den Reformzeiten der SPD werden schon bald umsonst gewesen sein. Die Sitze sind jetzt gerecht verteilt, um die Ministerposten ist das Gerangel jedoch nicht mehr gar so groß wie vor der Wahl. Und auf der “Montagsdemo” an der Weltzeituhr in Berlin erklingen Parolen wie “Dem Kanzler der Reichen musste Schröder weichen!” Den Vize-Kanzler will Gerhard Schröder nicht spielen. Er zieht sich, wie einige weitere Parteigenossen, ins - nach eigenen Angaben: wohlverdiente - Privatleben zurück. Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken ... und hoffen: Das Unternehmer wieder in Deutschland investieren, Arbeitsplätze schaffen und unterm Strich für alle Bürger mehr Netto übrig bleibt - sonst gibt es im nächsten Jahr vielleicht schon wieder eine Bundestagswahl. Deutschland hat sich verwählt! Es war ein spannender Wahlsonntag, der 18. September 2005. Selbstbewusst und siegessicher pokerte sich Angela Merkel durch den Wahlkampf. Doch sie hatte so viele Trümpfe auf der Hand, dass das Blatt ins rutschen kam und dummerweise die falschen Karten auf den Tisch flogen. Hektisch raffte sie alle verfügbaren Karten zusammen, mischte sie neu und gab dem Spiel eine neue Bedeutung - “Klarer Kurs” wurde über die CDU- geklebt. Das sah ganz nach einem Strategiewechsel aus. Die Wähler reagierten verunsichert und machten ihr Kreuz nur zögerlich bei den großen Volksparteien. Stimmenverluste fuhr auch Herr Stoiber mit der CSU in Bayern ein. Die Wahl wird kommen ... Vier Sender, vier Nachrichtenredakteure, vier Kanäle, ein Programm - live: ARD, ZDF, RTL und SAT.1 erstaunten mit einer Einigkeit, die unsere politischen Parteien schon seit Jahren vermissen lassen. Diese vier Fernsehstationen taten sich zusammen, um den Interessen der Bürger dieser Republik zu entsprechen. Am Sonntag, 4. September ab 20.30 Uhr sollte uns das TV-Duell Angela Merkel gegen Gerhard Schröder einen ersten Eindruck verschaffen, was uns nach der Bundestagswahl am 18. September erwartet. Pluspunkt für Frau Merkel: Sie war eindeutig besser als ihr Vorgänger aus dem TV-Duell mit Gerhard Schröder vor drei Jahren - Eddi Stoiber. Zugleich stellte die Kanzlerkandidatin, wann immer sich die Gelegenheit bot, ihre Position zur SPD klar: Egal was die SPD macht, ich bin erst einmal dagegen. Nicht umsonst wurden so viele gut gemeinte Reformversuche der SPD in “letzter Instanz” geblockt, weil die CDU über mehr Stimmen verfügte. So ist es vielleicht ganz gut, dass die Karten am 18. September neu gemischt werden. Ein totaler Regierungswechsel kostet Deutschland noch einmal einige Milliarden bis das versprochene Reformpaket der Union greift - das kann bis zu zehn Jahre dauern. Viel schlimmer als weitere vier Jahre Finanzminister Eichel dürfte dies jedoch kaum werden. Glaubt man den Kritikern, hat der Rechenkünstler spätestens Ende 2006 alle Bundesschätzchen verjubelt und die Republik in den totalen Ruin gewirtschaftet. Viel zu knapp kam im TV-Duell die Tatsache herüber, dass die SPD seit nunmehr knapp sieben Jahren versucht den Karren aus den Dreck zu ziehen, den die CDU in ihrer langen Regierungszeit in den Dreck gefahren hatte. Nützlich könnte uns aus dem TV-Duell aber die Erkenntnis sein, dass die Unionsherausforderin auch nicht davor zurück schreckt, die weißen Flecken von Deutschland in den Dreck zu ziehen, um die SPD ins schlechte Licht zu rücken. Um so feierlicher dann Schröders Kommentar, dass man unser Land nicht schlechter machen sollte als es ist. Wie wahr: Was sollen unsere Nachbarländer, die EU-Mitgliedsstaaten und der Rest der Welt von uns denken? Deutschland ohne Selbstbewusstsein? Weitaus mehr Selbstbewusstsein legt dagegen Frau Merkel in eigener Sache nach dem TV-Duell an den Tag: Nach dem die Quoten für die CDU auffällig absackten, wurden schon Punkte aus dem Wahlversprechen korrigiert und die ersten Ministerposten neu besetzt. Der Clou: in Berlin wurden sogar die Wahlplakate der CDU “eigenhändig” überklebt - neue Parole lautet “Klarer Kurs”. Alles klar, Kapitän Ängi! Wir sind gespannt ... Am 2. Juli: Pink Floyd komplett auf der Bühne Die Welt der Musik rückt wieder ein Stück mehr zusammen und fasziniert uns mit galaktischen Nachrichten. 20 Jahre nach dem epochalen Benefizkonzert "Live Aid" gegen die Armut in Afrika will der Musiker und Aktivist Bob Geldof am Sonnabend, 2. Juli, mit dem Nachfolger "Live 8" einen Schritt weiter gehen. Auf dem Programm des weltumspannenden Musikmarathons stehen neun Konzerte auf vier Kontinenten. Und: Fast 25 Jahre nach ihrer Trennung wird die legendäre Rockgruppe Pink Floyd wieder gemeinsam auf der Bühne stehen. Auf dem Wohltätigkeitskonzert “Live8” im Londoner Hyde Park wollen David Gilmour, Nick Mason, Richard Wright und Roger Waters erstmals seit ihrem Londoner Konzert von 1981 wieder öffentlich zusammen spielen. Quelle: live8live.com/dpp, Meldung vom 03.07.2005
Vom rechten Weg abgekommen Jeder spart, wo er nur kann und so war es doch sonnenklar, dass die Brummifahrer die Maut per Landstraße umfahren. Für Bundesverkehrsminister Stolpe Grund genug jetzt Länder und Kommunen in die Pflicht zu nehmen. Diese sollen nun die Maut-Ausweichrouten für Lkw sperren. Mit Sicherheit hat die Maut für Anwohner eine zunehmende Lärmbelästigung gebracht, die Schlaglöcher vertiefen sich zunehmend durch tonnenschwere Laster. Eine Entlastung der Straßen liegt demnach auch im Interesse der Anlieger. Es darf an dieser Stelle aber auch nicht vergessen werden, dass alle Kraftfahrer mehr oder weniger viel Kfz-Steuern zahlen und somit bereits über viele Jahre für die Erhaltung und Verbesserung des Straßennetzes Vorkasse leisteten - leider werden die Einnahm schon lange nicht mehr im vollen Umfang zweckgemäß eingesetzt, doch dies ist eine andere Geschichte. Ein Nutzungsrecht steht somit jedem Steuerzahler zu. Auch die Maut ist eine Steuer und steuert den Verbraucher - auf einem für ihn günstigeren Weg. Dies sollte schon einmal als wichtige Erkenntnis für eine etwaige Pkw-Maut notiert werden, denn allein durch Verbote lässt sich das Problem nicht lösen. Eines Tages sind die Autobahnen eben leer und es gibt eine Deutschland-Maut ... und eines Tages ist dann auch Deutschland leer. Steuern die uns steuern Die Tabaksteuer ist mit einem jährlichen Steueraufkommen von etwa 14 Milliarden Euro die zweitwichtigste Verbrauchssteuer in Deutschland. Nach den Anschlägen am 11. September 2001 sollten vor allem die Raucher "für den Frieden und die innere Sicherheit" noch tiefer in die Tasche greifen. Weitere Tabaksteuererhöhungen sollten die Löcher bei den Krankenkassen stopfen. Offiziell sollten die Verbraucher dazu bewegt werden, durch die Steueranhebung weniger zu rauchen und auf eine gesunde Lebensweise umsteigen. Es passierte Weder noch. Nach Angaben des Finanzministeriums ging der Konsum versteuerter Zigaretten 2004 um knapp 16 Prozent zurück, während der Feinschnittverbrauch um 30 Prozent zunahm und die Zigaretten stangenweise zunehmend in den Nachbarländern gekauft werden. Doch schon im vergangenen Jahr lagen die Einnahmen aus der Tabaksteuer - nach den korrigierten Zahlen der Steuerschätzer - um 850 Millionen Euro zurück. Und da die Steuern die Bürger in der Tat steuern, dürfte es doch eigentlich unsere Politiker nicht verwundern, wenn die Verbraucher nach neuen Wegen suchen ... WILLI is back ... Hallo Fans und Fenster, der gute alte WILLI ist wieder zurück. Glaubt man der Werbung “versatel ist mit Spaß verbunden”, erfährt man die Zweideutigkeit dieses Slogans spätestens nach Abschluss eines DSL-Vertrages mit diesem Unternehmen. Nach einem viertel Jahr Wartezeit und den life-haftigen Erfahrungen, was das Unternehmen so unter Spaß versteht, hat man dann endlich DSL. Auch wenn dann erstmal die Telefonleitung tot ist - aber dieses Problem war dann immerhin nach einer Woche behoben. Inzwischen kam auch die erste Rechnung - volle Gebühr für alle nicht-erbrachten Leistungen inclusive. Aber man soll ja nicht klagen, andere Kunden erfahren nach solch einer Geduldsprobe, dass ein DSL-Anschluss in ihrem Einzugsbereich zur Zeit leider nicht möglich ist. Das Experiment ... Agenda 2010 hat gegriffen. Die Bundesrepublik ist endlich schuldenfrei. Jeder der in Deutschland lebt, arbeitet, Geld bezieht oder abführt, hat eine Kombi-Chipkarte - ein fälschungssicherer Pass, Kranken- und Renten-Versicherungskarte, Führerschein - und über ihr wird der komplette Zahlungsverkehr abgewickelt - natürlich bargeldlos. Das Finanzamt hat den totalen Überblick. Finanziert wurde diese Karte Anfang des 21. Jahrhunderts durch Mehreinnahmen aus der Tabaksteuer. Alle persönlichen Daten auf einer Karte - Schilys größter Clou, für ein sicheres Deutschland. Doch einen Haken hat auch diese Karte, mit der inzwischen der komplette Alltag abgewickelt wird. Ein bislang nicht lösbarer Programmierfehler in der zentralen Datenspeicherung macht die Karte für Nicht-Steuerzahler nahezu wertlos. Ein minimales Budget steht dem Kartenbesitzer monatlich nur noch zur Verfügung, medizinische Leistungen sind auf ein Minimum reduziert, die Erlaubnis zum Führen eines Fahrzeuges wird automatisch in ein Sozialtiket für öffentliche Verkehrsmittel gewandelt. Die so genannte “Kostenmanagement-Funktion” - einst für Sozialhilfeempfänger integriert - greift wider erwarten auch bei Politikern wie Pensionären, die ihre Einnahmen nicht versteuern. Zahlreiche Betroffene beschwerten sich in Zeitungsinterviews über die unzureichende medizinische Betreuung und den langen Wartezeiten in den Praxen. Einigen wurde schon der Zutritt in Hotels verwehrt und die ersten Kündigungsschreiben erreichten Villenbesitzer, die einst für die Regierung arbeiteten. Inzwischen sammeln tausende Betroffene Unterschriften für soziale Gerechtigkeit in Deutschland. Werden sie ihre eigene Agenda zu Fall bringen? Wer im Glashaus sitzt ... ... sollte nicht mit Steinen werfen. So scheint es doch mehr als anmaßend, wenn unser Bundeskanzler dem KarstadtQuelle-Konzern grobe Management-Fehler vorwirft. Kann doch die Regierung selbst nachweislich nicht mit dem Geld anderer Leute umgehen. Nur ein Bruchteil der Steuereinnahmen wird heute noch zweckgebunden eingesetzt. Der Löwenanteil reicht lediglich zur Tilgung der Zinsen der Staatsschulden. Eine Neuverschuldung, Geldumverteilung oder Anhebung der Steuereinnahmen ... das Zauberwort heißt Reformen. Vom Industie-Giganten bis hin zum Verbraucher - alle werden vom Staat ausgenommen, intensiver als es sich je ein Blutegel wagen würde. Und in der freien Marktwirtschaft? Sicher können ständig steigende Energiekosten, Ökosteuer und Mehrwertsteuer auf den Endverbraucher umgelegt werden - doch wer hier zu sehr an der Preisschraube dreht, verliert seine Abnehmer. Bei allen Kosten die ein Unternehmer von Berufsgenossenschaft bis Umsatzsteuer zu zahlen hat, muss unterm Strich mehr als die zu zahlenden Gewerbesteuer übrig bleiben, sonst dreht sich der Staat selbst den Hahn zu. Das nennt man Missmanagement im großen Stil. Es tut sich was bei "WISO" im ZDF. Auf Befehl klatschende Zuschauer, Interview-Partner mit einer Sprechzeit von drei Sätzen - selbst wenn sich bei der Pflegeversicherung neue ungeahnte Abgründe auftun - und dem jeweils Gespräch abwürgenden Schlusssatz des Moderators "Herr ..., unsere Zeit ist abgelaufen ...". Der Informationsgehalt dieses über Jahre erfolgreichen Verbrauchermagazins ist stark geschwunden. Wie traurig auch das Fazit eines Beitrags sein mag, das Publikum klatscht brav und begeistert Beifall. Themen werden nur noch angeschnitten, der Zuschauer wird auf die Selbstrecherche verwiesen: Der halbstündige WISO-Chat im Internet mit einem Experten, der Faxabruf über eine 0190er Nummer für ausführliche Informationen auf vier Seiten gegen 0,62 Euro je Minute, die WISO-Monats-CD für - lese und staune - 10 Euro im Monat sowie kostspielige Software zwischen 20 und 40 Euro. Michael Opoczynski hat aus dem Verbrauchermagazin - finanziert aus GEZ-Gebühren - eine Vermarktungsshow in lukrativer Kooperation mit Arcor und dem Softwarehaus BUHL gestrickt, wie sie nicht besser in das Privatfernsehangebot passen könnte. Mit dem Zweiten sieht man besser ... mit PLUSMINUS von der ARD bekommt man jedoch die vollendet recherchierten Informationen, die man von einer Verbrauchersendung erwartet. Denn: Abschalten könnt Ihr woanders. Die neue BÜRGERinnitiative Wenn doch unsere Politiker solch’ gesunden Ehrgeiz entwickeln könnten, wie es derzeit die favorisierenden Bürgerketten in Deutschland vormachen: Diese haben nämlich endlich erkannt, dass zur gesunden Ernährung mehr als nur Beef und Sesambrötchen gehören. Denn neben den schon länger im Programm befindlichen Salaten - deren Vielfalt mehrfach verbessert wurde - steht jetzt auch Hühnchen in Variationen, Frucht und Joghurt mit auf dem Speiseplan. Und da Ronald's Gang scheinbar endlich begriffen hat, dass die Bürger-Company von der anderen Straßenseite eine ernstzunehmende Konkurrenz ist, gibt es nun neben Spielzeug auch eine Spielshow bei McDonalds - Die 60-Sekunden-Wette! Der Systemgastronom verspricht die Bestellung seines Gastes innerhalb von 60 Sekunden komplett zu erfüllen - sonst gibt es eine Coke gratis! Natürlich gilt das Angebot nur im Restaurantverkauf und erst ab Nennung des zu zahlenden Betrages und nicht für Sonderwünsche. Aber immerhin. Bislang musste man ja regelmäßig auf seine Bürger warten, bei einem Royal Käse kam man schnell auf 15 Minuten Wartezeit und da kam es auch schon dann und wann vor, dass der Systemgastronom gar ganz vergessen hat dem Gast die Bestellung nachzureichen. Nachteil der Spielshow: Die Bürger stapeln sich nun im Warmhalteregal aus Edelstahl und pappen mehr denn je in ihren Kartons an. Nicht ohne Grund bleibt deshalb die Konkurrenz die wahre Nummer 1: Schneller, besser ... Bürger King. Denn hier sind auch Sonderwünsche möglich, die nicht auf dem bunten Kassenfeld zu finden sind. Und: "Bitte, danke, guten Appetit!" ist beim King eine Selbstverständlichkeit. Mahlzeit! Des Rentners letztes Hemd "Nur ein toter Rentner ist ein guter Rentner!" lese ich auf einem Transparent einer Rentner-Demo. Schockierend, beschämend. Vor 20 Jahren versprach Norbert "Die Rente ist sicher!" Sicher meinte er damit die eigene und die seiner Amtskollegen. Heute wird schon darüber nachgedacht, aus der ach wie tollen Riester-Rente eine Pflichtversicherung zu machen. Haben wir nicht schon eine Rentenpflichtversicherung?! Warum in einen zweiten Topf einzahlen, weil der erste keinen Boden hat? In meinen Augen lässt jeder Politiker, der nach einer weiteren Pflichtversicherung schreit die eigenen Hosen runter: Die Politiker können nicht mit unserem Geld umgehen! Und warum soll nun die Riester-Rente so gut, so sicher, so wichtig sein? Warum zahlt der Staat für Kind und Kegel Bonus über Bonus, irgendwo muss das Geld ja herkommen - aus dem ersten Topf? Einst galt die freiwillige Zusatzrente, die Betriebsrentenversicherung, und die Lebens- bzw. die Kapitallebensversicherung als die Vorsorge schlecht weg. Inzwischen wissen wir, dass bei Auszahlung weitere Steuern und sogar Krankenversicherungsbeiträge fällig werden. Liebe Rentner, rollt Eure Transparente ein. Denn solange Ihr lebt, habt Ihr noch eine Stimme für die nächste Wahl!* (*Jeder zweite Bundesbürger ist über 47 Jahre.) Weniger Rente für Singles Weil Singles keine Kinder in die Welt setzen sollen sie mehr Sozialbeiträge einzahlen und weniger rausbekommen? Es ist ja nichts neues, dass Vernunft in Deutschland bestraft wird. Aber wenn der Staat schon nicht seinen sozialen Verpflichtungen nachkommt - Lehrerstellen streicht, Kitas um 15 Uhr schließt und Jugendclubs abreißt -, sollte die Regierung aus den Paarungsritualien junger Menschen keine Pflichtveranstaltung machen. Dank politischer Inkompetenz ist der Nachwuchs zum Luxus geworden, der einen Volltimejob beider Elternteile eigentlich verbietet - möchte man nicht ein weiteres Graffiti schmierendes Skaterbalg auf den Straßen der Großstadt herumhängen sehen und wegen Vernachlässigung der elterlichen Aufsichtspflicht tagtäglich mit einem Bein im Gefängnis stehen. Es gibt ja wohl keine Pädagogen mehr, die als Vorbild menschliche Ideale vermitteln, sprich erzieherisch tätig sind, wenn die Eltern die Steuern, Sozialversicherungs- und Rentenbeiträge verdienen gehen, von denen die Politiker letztlich nicht einmal ein Notprogramm eines demokratischen Staates fahren können, weil mit dem Geld Staatsschulden und Diäten verantwortungsloser Theoretiker finanziert werden müssen. Weniger Rente für Singles - auch ohne weitere Auflagen des Staates wird für die Rentner von morgen kaum mehr als das Existenzminimum bezahlbar bleiben. Macht Dich Geiz geil? Während man bei MediaMarkt und Saturn eine Tiefpreisgarantie bekommt die durchaus vom Fachgeschäft in der Nachbarschaft unterboten werden kann, scheinen die “von Mutter gedrückten Preise” weniger penetrant, wenn man die Werbestrategien der Kaufhausketten unter die Lupe nimmt. Denn bei Karstadt, Kaufhof & Co. regiert der Rotstift: Fiktive Preise werden rot gekreuzt und unterstreichen den nebenstehenden, sensationellen Sonderpreis. Ob nun Bauknechts Waschvollautomat für zwei Drittel unter der Unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) erhältlich ist, kann nur der Insider anzweifeln - bei Bauknecht gibt es gar keine UVP. Offensichtlicher sind dagegen die Auspreisung der Klamotten: Viele Preisschilder sind samt gekreuzter Preise frisch gedruckt - da staunt selbst der Laie - und der eine oder andere Kunde wundert sich, dass das T-Shirt-Paket im WSV 50 Prozent weniger - nämlich 7,50 Euro - kostet, als eine Woche zuvor. Naja, nicht wirklich. Denn die gekreuzten 15 Euro hat das Pack nie gekostet, zwei Wochen zuvor gab es das Angebot bereits für 7 Euro. Doch in der WSV-Euphorie fällt das nur wenigen auf, da sitzt das Geld locker. Doch jetzt, wo sich die Tore des letzten Winterschlussverkaufs geschlossen haben, besteht ganzjährig Betrugsgefahr für Schnäppchenjäger. Da juckt den Kaufhäusern auch die eine oder andere Anzeige wegen Wettbewerbsverstoßes nicht. Das Jahr der Reformen Der Staat hat es endlich erkannt, die Bürger müssen mehr finanzielle Eigenverantwortung übernehmen. Die Subventionen müssen dringend gekürzt und zeitlich befristet werden, dies minimiert den Leistungsmissbrauch und entlastet die unzähligen Töpfe, in die der brave Arbeitnehmer Monat für Monat Sozialabgaben, Steuern und anderes Geld steckt. Doch wehe, es droht eine Nachzahlung weil man die Steuerklasse 2 als Alleinerziehender zu seinen Gunsten eingesetzt hat, obwohl schon seit Jahren zwei gutverdienende - natürlich nicht verheiratete - Personen in einem Haushalt leben. Oder man muss nun eine zumutbare Arbeit annehmen, weil sonst das Arbeitslosengeld sofort gestrichen wird. Auch ist man nicht bereit seine liebgewonnenen Stimmungsaufheller, Viagra & Co. künftig aus eigener Tasche zu bezahlen. Sicher die Reglementierungen nehmen in Deutschland Überhand und es scheint für den Ottonormalverbraucher unverständlich, plötzlich Eigenleistungen zu erbringen, die unzählige Nutznießer jahrelang missbraucht haben. Unverständlich wird die Sache allerdings auch für den sozial engagierten Bürger, der eine Leistungsreduzierung gegenüber dem Verbraucher begreift, die Verantwortlichen aber weiterhin Beitrags- und Steuergeldern verschleudern: Utopische Summen für Beraterverträge, unausgegorene Reformen, unsinnige Umbenennungen von Institutionen und fristlose Entlassungen von Ministern, die statt einer Strafanzeige eine sechsstellige Abfindung und eine monatliche Pension von 8000 Euro - vielleicht als Schweigegeld? - erhalten. Ein gesundes Neues! Nach der weihnachtlichen Besinnlichkeit und den vielen Wünschen für das neue Jahr staunt man doch immer wieder wie schnell zwölf Monate vergehen. Der Jahreswechsel weckt in uns die Kraft für neue Ziele. Wie gern würde man doch aber für die neuen Herausforderungen auf die Hilfe von Menschen setzen, die man in den vergangenen Monaten und Jahren unterstützt und begleitet hat. Doch oftmals sind es unerklärliche Gründe, warum lieb gewonnene Menschen plötzlich aus unserem Alltag verschwunden sind. Soziale Veränderungen, Alltagsstress, keine Zeit - Argumente, warum der letzte Versuch der noch bestehenden Kommunikation von Brief, Telefon, SMS oder E-Mail unbeantwortet bleibt. Ist das soziale Miteinander, unsere Kommunikation am vertrocknen? Eine Science-Fiction-Serie prophezeite uns eine Entwicklung im 21. Jahrhundert, in dem jeder zu nehmen, aber nicht mehr zu geben bereit ist. Serienheld Stingray bot daher seine Hilfe zwar unentgeltlich an, aber mit dem Versprechen des Nutznießers, was immer es sei, eine Gegenleistung zu erbringen. Nunja, nun entwickeln sich auch in unserer Zeit, wo das Geld wieder zunehmend knapp wird, Tauschringe - jeder bietet sein Können an und profitiert vom Können anderer. Schade nur, dass dies bei Vertrauen, Liebe und Treue unter Freunden nicht mehr so einfach funktioniert. Und für alle die gern helfen, aber ungern geholfen werden: Stingray hilft, denn wahre Freunde erkennst Du erst in der Not. Deutsches BSP auf der Müllkippe Der Wirtschaftsaufschwung wurde zur Chefsache gemacht - doch der hat keine Zeit. Das hört sich an wie ein fahrender Zug ohne Lokführer, der per Express auf das Abstellgleis zur Müllkippe rast. Die deutsche Politik gleicht einem geisteskranken Puppentheater. Die “Spitzenkräfte” sind nur noch damit beschäftigt die von sich verursachten Staatsschulden zu begleichen. Um in unserer Landessprache zu sprechen: “Das Volk mehr als nur einmal über den Nuckel zu ziehen.” Die fachmännische Idiotie setzt dabei immer nur da an, wo der Rubel noch rollt ... Schneeing in the Schneiing Nicht auszudenken wie schnell uns der Schnee bis zum Hals steht, wenn so viele Kiepen herunterfallen, wie es im Sommer geeimert hat. Bereits Mitte Oktober wird es bundesweit mindestens schon einmal geflockt haben. Die Wildfrüchte sind schon alle vom Ast und die Waldtiere haben bereits mächtig gehortet. Wenn man die alten Bauernweisheiten für voll nimmt, ist dies ein sicheres Zeichen für einen nahenden klirrigen Winter. Auch sagt man, dass hundert Tage nach dem ersten Sommernebel Schneefall angesagt ist ... Der Griff zum rettenden Ast? Stell Dir vor, Du unternimmst eine Abenteuerreise. All Deinen Besitz hälst Du am Leib. Du bist auf der Flucht vor fünf Raubkatzen: einer schwarzen, einer gelben, einer roten, einer dunkelroten und einer - naja sie würde gerne mit zu dieser Art gehören - grünen Raubkatze. Sie verfolgen Dich auf Schritt und Tritt, mal schnell und mal langsamer. Kein Land in Sicht, Wüste, Erschöpfung und Du siehst einen Baum. Das Wasser in diesem Land ist schon längst abgegraben, der Baum ist morsch, Du kletterst rauf und hast die Wahl vorm Fall: nach welchen morschen Ast würdest Du greifen, wenn Du weißst, es könnte jeder falsche sein? Nach Ebbe kommt die Flut So auch für Stadt und Land wegen “der Jahrhundertflut”. In den Kassen von Bund und Ländern ist es kaum anders, nur scheinen unsere Politikaspern nicht zu kapieren, dass eine Flut auch noch das letzte Geld aus den Kassen spült. Theoretisch müsste jeder privat versicherte Haushalt den Schaden von den Versicherungen ersetzt bekommen, die machen jedoch wieder nur dicke Backen. Theoretisch müssten Katastrophenschäden aus Rücklagen von Bund und Ländern abgesichert sein. Aber keiner kann sparen und jeder gesteht es für sich ein. Warum soll es bei dem Bürger anders sein. Eine rührend hohe Summe an privaten Spenden wurde für die Flutopfer gesammelt. Was würde zusammen kommen, wenn jeder Regierungsapostel auf eine Monatsgage verzichten würde? Neue Ausbildung: Berufspolitiker Sollte man nicht zuerst die Politik revolutionieren bevor man sich an all die anderen wichtigen Aufgaben macht, die sehr ins Geld gehen und an denen nicht weiter gespart werden sollte? Das Geld ist da. Doch die Steuergelder gehen für Zinsen der Bundesschulden, die Amtsherren und ständige Umstruckturierungen in den Verwaltungen drauf. Bestehende Bauwerke werden abgerissen statt saniert, neue aufgebaut - es gibt ja private Investoren - bis diese geplant oder unter Zwang in den Ruin gehen und der Staat doch wieder die Zeche zahlt. Was ist mit Deutschland los - wie lange wird die scheinheilige Subventionspolitik noch funktionieren? Wie lange dürfen die Verantwortlichen ungestraft auf das falsche Pferd wetten? Jetzt dreht sich alles um Hartz - der Retter steht am Sta(a)rt und soll Schröders Wahlrunde ins Ziel helfen. Und in einem Jahr wird festgestellt, dass dieser Mann nichts um sonst gemacht hat und doch alles umsonst war? Solange Teenager selbstbewusster mit ihrem eigenen Geld umgehen als Politiker mit dem Staatsvermögen, sollte jeder angehende Politiker erfolgreich alle Semester der Betriebswirtschaft ablegen. Kein Job kann soviel Schaden durch Inkompetenz anrichten wie in der politischen Branche, nirgend wo in der freien Wirtschaft soviel Schabertanerie ungestraft vollbracht werden wie in der Politik! Wie wird die Haftungsfrage geklärt und wie kann es sein, dass es nach schlechter Arbeit auch noch eine satte Prämie auf Lebenszeit gibt? Vor jeder sozialen Revolution muss die Politik revolutioniert werden: Neue Regeln und neue Gesetze mit Gleichstellung aller. |
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Quellennachweise: Buchtipp von Amazon.de • Die Texte beziehen sich auf Sachverhalte, wie sie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bestanden. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes werden nicht berücksichtigt. Die Beiträge dieser Seite spiegeln die Meinung von “Willi” wieder. |
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